#taschensewalong2017 Januar

Hallo ihr Lieben,

 

Auch 2017 starten so einige Sew-Alongs in der Nähwelt, unter anderen bei den lieben Katharina’s von greenfietsen und von 4 freiheiten. Letztes Jahr war Greenfietsen noch allein damit beschäftigt, einen Taschen-Sew-Along zu managen, diesmal hat sie sich Hilfe ins Boot geholt.
2016 habe ich spätestens in der Mitte zum Sommer hin sehr geschwächelt, mal sehen wie es dieses Jahr läuft. Es gibt sicher noch mehrere schöne Nähevents, aber da Nähen entspannen soll, habe ich mich nirgends sonst fürs Mitmachen entschieden.

 

 

Heute habe ich paar Bilder mehr im Gepäck. Denn ich hatte irgendwie einen guten Lauf beim fotografieren und konnte mich dann ganz schlecht für eine kleinere Auswahl an Fotos entscheiden, grins.

Ein Schnittmuster habe ich für meinen neuen Ausgehbeutel nicht genutzt, aber braucht man auch nicht. Dafür ist er wirklich simpel gehalten. Ein Rechteck in gewünschter Größe für Innen und außen zuschneiden, passende Henkel wie Schrägband falten, absteppen und dann alles zusammennähen. Dafür gibt es auf diverse Seiten tolle Tutorials.

Ich trage ja eher selten meine Taschen, und nutze eher schnell die DM Beutel. Nur die kurzen Henkel und der dünne Stoff stören ein wenig. Also hingesetzt und diesen Beutel geplant. Doppelter Stoff, längere Henkel und Schlüsselfinder. Außerdem zum Schließen einen Tunnelzug dazu, falls ich mal meine Habseligkeiten schützen muss. Keine Innentaschen, nur einen farblich passenden Jahresplanerbezug. 😉

 

 

 

 

 

 

Für meinen kleinen Jahresplaner habe ich einen Teil der entstandenen Stoffreste genommen. Oft brauche ich ihn dank digitaler Geräte eigentlich nicht, aber um mal eben schnell was zu notieren, ist mir Papier doch lieber. Gearbeitet habe ich ihn, nach abmessen der Maße, wie eine Pixiebuchhülle. Eigentlich ganz einfach, wenn man sich nicht verrechnet und die Hülle am Ende zu klein ist. Hier hat es gut geklappt und die Hülle sitzt perfekt.

 

 

 

Erst wollte ich den Planer für das Februar – Motto nutzen, aber es passt als Set so schön wegen den Fotos. So zum Abschluss habe ich noch mal einen Schwung Bilder für euch. Währenddessen überlege ich, welchen Ordnungshelfer ich denn nähen könnte…

 

 

 

 

Und damit man sehen kann, wie groß der Beutel nun genau ist, bin ich nochmal mit aufs Bild gesprungen. War lustig, weil mein Mann meinte, irgendwie musst du ihn schon präsentieren….Öhm, Okay…

 

 

Wie ihr seht, ist der Beutel ein Stück länger wie ein DM Beutel. Unten habe ich auch – für mehr Tiefe – die Ecken eingenäht. Stehen kann er trotzdem nur Dank 40x40cm großen Kissen.
Habt einen tollen Tag und noch eine schöne Woche.

Herzliche Grüße
Janin

Dienstagsrunde: HoT, Creadienstag, DienstagsDinge und zu Taschen&Täschchen

Bernina – Teil 4

Hallo,

Nachdem meine Nähmaschine schon ihre 2 1/2 Jahre hinter sich hat, wollte ich nochmal ein kleines Feedback geben. Oft werden meine Beträge zu der Bernina 560 inkl. Stickmodul angeklickt und mir Mails geschrieben. Oft mit ähnlichen Fragen und Interessen – nämlich lohnt sich die Anschaffung wirklich und ob ich nach der langen Nutzung noch zufrieden mit ihr bin.
Und auch da kann ich immer nur wieder antworten: Das muss jeder leider für sich selbst beantworten. Bei so viel Geld, kann ich niemanden einfach mal sagen, klar gebe einfach die 3000 Euro aus, passt schon. Ich bin auch kein Fachgeschäft und kenne Alternativen nicht, die vielleicht besser für den Einzelnen passen würde. Deshalb tue ich mich da etwas schwer, aber helfe gern. Jedem sollte halt nur klar sein, das es mein persönlicher Eindruck ist und mich darauf nicht festnageln kann. Also hier noch mal kurz ein paar Gedanken zu meiner Bernina.

 

Bildquelle: Bernina

Würde ich sie mir wieder kaufen? Ja wahrscheinlich, wobei da auch die 550QE eine tolle Alternative sein soll, wenn man das Stickmodul nicht will. Habe ich mir im Fachgeschäft sagen lassen, als meine bei der jährlichen Wartung war. Dieses Modell gab es damals noch nicht, als ich die B560 kaufte. (Oder hatte ich sie nur nicht auf dem Schirm, weil ich eine Kombimaschine suchte?!? ..hmm) Oder die B555, mit Stickmodul….

Also nach der Zeit kann ich sagen, ich nutze die vielen vorhandenen Zierstiche kaum. Ist mir zu aufwendig, weil bei fast allen Materialien ein Vlies drunter müsste, damit sich das Bild nicht verzieht. Da fehlt mir die Geduld und ich mache einfache Muster, wo dies nicht notwendig ist. Oder es geht mit den richtigen Einstellungen vielleicht auch mega gut, aber ich hab mich da ehrlich gesagt, aus Desinteresse nicht weiter reingefuchst. Aber ab einer bestimmten Klasse, sind eh immer viele Stickmuster dabei.

Mir gefällt an der Maschine einfach, das sie so viele Einstellungen hat, wie Füßchendruck einstellen, Fadenabschneider, Fadenspannung regulieren, Fadenwächter (sagt an, wenn der Faden sich dem Ende neigt), und das sie so robust erscheint. Sie geht über viele Stoffe drüber, ohne zu meckern oder zu blockieren. Außerdem natürlich das ich einfach ein Stickmudol anschließen kann. Geht flott und geht einen recht schnell in Fleisch und Blut über.

Das Stickmodul ist eine tolle Alternative zu einer separaten Maschine – für die ich kein Platz gehabt hätte. Letztes Jahr habe ich weniger gestickt, da ich eher bunte Stoffe vernäht habe und mir das zu „viel“ geworden wäre. Und beim sticken verliert/investiert man viel Zeit, selbst bei kleinen Motiven, muss oft der Faden gewechselt werden (bei bunten Motiven). Aber da ist jeder im Einsatz anders – vielleicht gehörst du ja dann zu den „Vielstickern“.

 

Nachteile?
Aber selbst ohne Stickmodul ist die B560 recht stabil und verlässlich. Der Schwachpunkt von der Maschine ist die „Nähbreite von 9mm“. Was passieren kann, das sie mal Stoff frisst, wenn nur ein Teil des Transporteurs verwendet wird. Dadurch das Loch wo die Nadel den Unterfaden raufholt, breiter ist, kann es bei leichten Stoff (oder dehnbaren) passieren, das dieser mit nach unten gedrückt wird. Da muss man dann genau an den Einstellungen spielen und langsam nähen.
Aber die positiven Eigenschaften wiegen diese Schwäche eigentlich auf.
Um so mehr Einstellungen möglich sind, gibt es auch mehr Fehlerquellen, die es zu beheben gilt. Richtige Einstellungen und Funktionen müssen erlesen werden. Oder halt durch Probieren raus gefunden. Daß geht nicht in 3 Tagen und spielt sich mit der Zeit ein. Noch heute lese ich nach, wenn was nicht so läuft, wie ich erwarte. Glaube gerade wegen den Preis, toleriert man weniger ungerade Nähte ect.

 

 

 

Auch das richtige Zubehör ist wichtig, damit alles gut funktioniert. Gutes Garn – noch so eine teure Investition und paar mehr Unterspulen. Nicht zu vergessen die regelmäßige Pflege. Säubern und Ölen, aber das gilt ja für alle Maschinen egal welchen Herstellers.

Sollten noch Fragen im Raum stehen, dann schreibt einfach eine Mail. Ich werde diese dann hier unter EDIT ergänzen. Denn als 5.Teil würde ich gerne mein neues Schätzchen vorstellen. Eine Coverlock….

Übersicht:

Teil 1  Entscheidung

Teil 2  Vorstellung und Funktionen

Teil 3  Stickmodul und Fazit nach 1.Jahr

Herzliche Grüße
Janin

 

Lady Carolyn

Hallo Ihr!

Da wären wir schon im neuen Jahr. Herzlich Willkommen 2017!

Meine Vorsätze haben schon 2016 begonnen, nämlich mehr das zu tun, was mir Freude macht und was mir gerade in den Kopf fährt. Ich habe lange dafür gebraucht, um meine Denkweise zu ändern,  mich nicht mehr immer zu fragen „was die anderen wohl davon halten“.
Das Selbstbewusstsein aufbauen, und sich auch schön und gut zu finden, entfernt vom Idealbild oder dem BMI. Was ist schon Ideal, allen gefallen kann man nicht, das liegt wohl in der Natur. Weder beim Aussehen, der Meinung oder dem was man tut – oder lässt. Für viele ist das wahrscheinlich selbstverständlich und das ist auch gut so. Es lebt sich viel entspannter und witziger, wenn man den Unsinn macht, der einen gefällt, egal ob man damit aneckt. Ich meine damit nicht, respektlos zu sein und seinen Kopf überall durchzusetzen, sich höher zu stellen. Es sind eher die kleinen Dinge, die keinen weh tun. Also her mit neuen Farben und Ideen, einfach ausprobieren und sich nicht so ernst nehmen.

Und bei euch? Seid ihr schon auf Diät, versucht mit dem rauchen aufzuhören? Habt euch im Fitnessstudio angemeldet oder Laufsachen besorgt? Egal was, viel Erfolg und Spaß bei der Umsetzung!

 

 

Die Fotos von meiner  „lady carolyn“ von MiaLuna sind noch Ende des letzten Jahres entstanden. Grau und senfgelb gehören nun zu meinen Lieblingsfarben, genauso wie orange und bordeaux rot. Aber schwarz und blau mag ich noch genauso wie klassisches rot und türkis.

 

 

Ich mag mein neues Shirt und freue mich schon darauf noch mehr für mich zu nähen. Genau genommen stehen mind. 5 neue Schnitte in den Startlöchern, die ich mir gegönnt habe. Dazu für meinen Mann noch welche, die wohl aber nicht hier landen werden. Und meine Mädels kommen sicher auch nicht zu kurz. Denn auch hier gibt es so viel tolle Schnittmuster, die getestet werden wollen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dabei seid und weiterhin so toll Kommentare hier auf dem Blog und den anderen Medien lasst. Die tun gut und erfreuen mich sehr. Danke für die Zeit, die ihr euch dafür nehmt!
Also auf ein gemeinsames tolles, kreatives und unterhaltsames neues Jahr! Bleibt gesund und erfreut euch an den kleinen Dingen die einen so auf dem Weg begegnen.

 

 

Und mit diesen kleinen Beitrag gehe ich zu „HoT„, „Creadienstag“ und „DienstagsDinge“ – 3 schöne Linkparties, die auch 2017 eine großartige Inspirationsquelle darstellen werden. Danke für diese Ideen!

Herzliche Grüße
Janin